Im Trend: Shabby Chic

von Claudia - 22. Januar 2014, 16:46 Uhr

Es muss nicht immer Hochglanz und Edel-Design sein. Der Shabby Chic zeigt seit mehreren Jahren, wie auch aus liebevollem Chaos und überschaubarer Abnutzung ein ansprechendes Raum-Ambiente geschaffen werden kann. Jung und Alt sind dem britisch angehauchten Anarchie-Flair gleichermaßen verfallen; unsere Tipps zeigen, warum das so ist.

Neu und gebraucht bunt gemischt

Die Devise des Shabby Chics ist eindeutig: Stilvoll und verspielt, ohne sich selbst allzu ernst zu nehmen. Das Ergebnis: Ein bunter Mix aus verschiedenen, nicht unbedingt zeitgemäßen Stilelementen, wobei vor allem die Details den Unterschied machen. Erster Bezugspunkt für neue Artikel ist demnach der Flohmarkt. Auch Erbstücke und Haushaltsauflösungen bieten genügend Nährgrund für Neues. Und falls sich dennoch Lücken auftun, liefern Baumärkten wie dieser hier eine große Auswahl an Ergänzungen. Auch für Inspirationen ist der virtuelle Rundgang durchs Sortiment eine nützliche Angelegenheit.

Natur pur als oberstes Gesetz

Selbst der freiheitliche Shabby Chic folgt einigen Regeln. Etwa bei den Materialien: Je natürlicher, desto besser. Holz, Leder und Leinen spielen folglich oft die erste Geige, für eine Prise Gemütlichkeit sorgen weiche Stoffe wie Samt und Seide. Die klassische Baumwolle versteht sich ohnehin von selbst. Wenn es dann an die Details geht, kommen Häkelware, Glas-Accessoires und alte Keramikteile ins Spiel. Eine einzigartige Mischung entsteht. Denn eines ist völlig klar: Nicht jeder muss den Shabby Chic mögen, doch niemand wird abstreiten, dass er absolut individuelle Kompositionen erlaubt. Andere beliebte Themenwelten wie der Asia Style können da nicht mithalten.

© Dynamic Graphics/liquidlibrary/Thinkstock

Freie Wahl bei den Motiven

Der Shabby Chic legt Wert auf persönlichen Charakter. Er soll seinen Besitzer möglichst original widerspiegeln und eine eigene Handschrift tragen. Wenn es um das Design von Strickwaren, Decken, Kissen oder Tapeten geht, gilt deswegen: Hauptsache ist, es hat eine Geschichte. Hervorgetan haben sich florale Motive, Blumen und Ranken passen schließlich gut zur vermeintlich schäbigen Grundstimmung. Dass der Shabby Chic nur scheinbar schäbig ist, versteht sich von selbst. Er ist deswegen eine tolle Alternative für Menschen, die eine Abwechslung zur Ordnung suchen, so wie sie bei allen anderen Stilen von Landhaus bis britisch zu finden ist.

Praktisch: (fast) alles ist erlaubt

Dabei hat der Shabby Chic ebenfalls keine Probleme mit Klassik. Das beste Beispiel dafür sind Kronleuchter, gerne in prunkvollem Gold gefasst – und im Shabby Chic immer noch kein Widerspruch zu Omas Schirmleuchten aus den Sechzigern. Grundsätzlich gilt: Im Zweifelsfall immer besser ein Detail zu viel als zu wenig; Spitzenbezüge, Blumenmuster, Pastelltöne und Abnutzungszeichen kann es beim „schäbigen Chic“ nicht zu viel geben. Wer dieser Regel folgt, braucht eigentlich gar nicht mehr zu wissen, denn der Rest ist ganz individuell und hat mit den altbekannten Deko-Tipps nichts zu tun.

 

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