Niedrigenergiehaus – Energiesparen mit geringem Aufwand

von Claudia - 4. Juni 2012, 12:37 Uhr

Von einem Niedrigenergiehaus (Effizienzhaus) spricht man, wenn das Gebäude bei sachgerechter Nutzung maximal 7 Liter Heizöl oder eine entsprechende Menge anderer Energieträger pro Jahr und Quadratmeter verbraucht. Damit liegt der Energieverbrauch beim Niedrigenergiehaus immer noch mehr als doppelt so hoch, als der eines Drei-Liter-Hauses (Ultraniedrigenergiehaus), ist aber deutlich geringer als bei herkömmlicher Bauweise.

Gründe, sich für ein Niedrigenergiehaus zu entscheiden

Niedrigenergiehaus

© Creatas/Creatas/Thinkstock

Auch wenn das Niedrigenergiehaus längst nicht die energetisch effizienteste Bauweise darstellt, gibt es manche Gründe, sich dafür zu entscheiden, beispielsweise dann, wenn man den Sanierungsaufwand eines bereits bestehenden Gebäudes in vertretbaren Grenzen halten möchte. Die Vorteile eines Niedrigenergiehauses kommen besonders durch eine ausgeklügelte Wärmedämmung zustande, die sich auch nachträglich sehr gut anbringen lässt. Dennoch sollte diese Arbeit von Fachleuten durchgeführt werden, da es bei Wärmedämmung immer auch auf die richtige Luftzirkulation ankommt, damit Feuchtigkeit und Schimmelbildung keine Chance haben. Welche Standards angelegt werden, damit ein Haus als Niedrigenergiehaus definiert wird, ist in der jeweils aktuellen Energieeinsparverordnung festgelegt.

Eine lohnenswerte Investition

In Energiesparmaßnahmen zu investieren, lohnt sich für Bauherren allemal. Legt man die Annahme zugrunde, dass die Energiepreise auch weiterhin steigen werden, rentieren sich Anstrengungen auf diesem Gebiet umso schneller. Mein Tipp: Ist das Geld für die Baumaßnahmen knapp, so sollte lieber in Wärmedämmung, Lüftungssysteme und Isolierglasfenster investiert werden als in neue Designermöbel. Je sorgfältiger man hierbei vorgeht, desto höher ist die künftige Ersparnis bei den laufenden Energiekosten. Und damit behält man bares Geld, das im Laufe der Zeit für die Innenausstattung des Hauses zur Verfügung steht oder in weitere energetische Maßnahmen investiert werden kann, wie beispielsweise die Anbringung von Sonnenkollektoren.

Kategorien: Wohntrends - 2 Kommentare - Schlagwörter: , , , , , ,

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Bisher wurden 2 Kommentare geschrieben.

  1. Danke für dein nettes Kommentar ich freue mich sehr darüber die Tasche ist von Tine K. und ich habe sie bei http://www.butiksofie.de bekommen
    Ich wünsche dir ein herrliches WE!!
    ♥Doris

  2. Freunde von uns sind gerade dabei, ein Niedrigenergiehaus zu bauen und haben uns ihre Kalkulationen gezeigt. Ist wirklich erstaunlich, wie schnell die Kosten für z.B. bessere Wärmedämmung, hochwertige Fenster und ähnliches kompensiert werden, wenn man die hohe Energiekostenersparnis gegenrechnet.