Kräutergarten: frische Gewürze aus dem eigenen Garten – ein Hochgenuss

von Claudia - 20. Juni 2012, 16:30 Uhr

Wer einen eigenen Garten besitzt, sollte keinesfalls auf das Anlegen eines Kräuterbeets verzichten. Wer gerne gut kocht, wird die Vorteile frischer Küchenkräuter aus dem eigenen Kräutergarten besonders zu schätzen wissen. Trockengewürze sind mit den einzigartigen Aromen der frischen Pflanzen nicht vergleichbar. Außerdem bietet das Kräutergärtchen gesundheitliche Vorteile, da die aromatischen Pflanzen viele Vitalstoffe mit sich bringen.

Pflanzen für den eigenen Kräutergarten

Frische Gewürze aus dem eigenen Kräutergarten

© John Foxx/Stockbyte/Thinkstock

Damit es mit dem eigenen Kräuterbeet klappt, empfehle ich, sich zuerst mit den verschiedenen Gewürzpflanzen vertraut zu machen, die im eigenen Garten angebaut werden können. Am einfachsten ist es, mit Pflanzen zu beginnen, die in unseren Breiten beheimatet sind: Petersilie, Schnittlauch, Minze und Kresse sind sehr einfach zu ziehen, die Kresse bietet zudem ein schnelles Erfolgserlebnis, da sie schon wenige Tage nach der Aussaat geerntet werden kann. Wer auch Schnittlauch, Minze oder Petersilie aus dem eigenen Kräutergarten möglichst bald genießen möchte, kann sich auch für vorgezogene Stauden entscheiden, die in jedem Gartencenter erhältlich sind. Benötigen einheimische Kräuter oft viel Feuchtigkeit, sind mediterrane Pflanzen meist wesentlich anspruchsloser: Lavendel, Oregano oder Rosmarin gedeihen an sehr sonnigen, trockenen Stellen hervorragend, brauchen allerdings zum Überwintern eine sorgfältige Abdeckung.

Wer mit den genannten Kräutern erste Erfolge erzielt hat, kann den Kräutergarten nach und nach ergänzen: Dill, Kerbel, Bohnenkraut, Melisse, Borretsch, Estragon und Majoran sind ebenfalls pflegeleicht und einfach anzubauen. Etwas Fingerspitzengefühl hingegen benötigt das Basilikum, das zumindest in meinem Kräutergarten regelmäßig eingeht und sich einfach nicht wohlzufühlen scheint.

So legt man einen Kräutergarten an

Am besten entscheidet man sich dafür, zwei Beete anzulegen: eins mit Halbschatten für einheimische Pflanzen und ein sehr sonniges für mediterrane Kräuter. Am besten sticht man die Beete bereits im Herbst um und lässt sie über den Winter ruhen, ehe man im Mai mit der Aussaat der einjährigen Kräuter beginnt. Während das Halbschattenbeet beim Anlegen ruhig kräftig mit natürlichem Dünger durchsetzt werden sollte, ist dies im Falle des mediterranen Beetes nicht notwendig. Dieses sollte lieber mit Sand durchmischt werden, damit die an starke Trockenheit gewöhnten Pflanzen in regnerischen Zeiten nicht zu nass stehen.

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