Marinade für Grillfleisch – Lecker und blitzschnell gemacht

von Claudia - 16. April 2012, 11:52 Uhr

Sie lieben gemütliche Grillabende, scheuen aber die umständliche und zeitraubende Vorbereitung? Dann sollten Sie die Arbeitsgänge vereinfachen. Nicht die Kompliziertheit der Gerichte macht den Grillabend zu einem Erfolg, sondern das gemeinsame Sitzen am Feuer, das die archaischen Bedürfnisse des Menschen befriedigt. Machen Sie es sich also nicht zu schwer, um sich den Spaß an der Sache nicht zu verderben. Die Vereinfachung beginnt bereits mit der Zubereitung der Marinade …

Wozu braucht man überhaupt eine Marinade?

Marinade für Grillgut selbst machen

© John Foxx/Stockbyte/Thinkstock

Unter Marinade versteht man eine Beize, in die das Fleisch eingelegt wird, um es zarter und saftiger werden zu lassen. Grundlage einer Marinade ist immer eine Säure, die dazu benötigt wird, das Bindegewebe im Fleisch mürbe zu machen, wodurch es nach dem Braten nicht so zäh ist. Beigefügte Gewürze werden durch die Säure tief ins Fleisch transportiert, weshalb mariniertes Fleisch weitaus schmackhafter ist. Beim Marinieren gilt, dass es rechtzeitig geschehen muss, damit die Marinade genügend Zeit hat, in das Fleisch einzudringen. Je dicker die Fleischstücke, desto länger sollte das Marinieren dauern, wobei das Minimum bei etwa einem halben Tag liegt.

So bereiten Sie eine schmackhafte Marinade zu

  • Mischen Sie 250 ml Balsamico mit drei Esslöffeln Distelöl und geben Sie den Saft einer Orange oder Limette hinzu. Würzen Sie mit Pfeffer, Rosmarin, Paprika und Senfsamen. Ist die Flüssigkeit zu wenig, können Sie noch etwas mehr Öl hinzugeben.
  • Statt Balsamico können Sie auch Zitronensaft verwenden. Außerdem können die Gewürze nach Geschmack variiert werden: Experimentieren Sie mit Zimt, Nelken, Wacholder oder anderen Gewürzen nach Ihrem Geschmack. Die einzige Ausnahme: Salz sollte nie in einer Marinade enthalten sein. Es zieht die Feuchtigkeit aus dem Fleisch und macht es zäh und trocken.
  • Alternativ kann das Fleisch auch in alkoholhaltiger Marinade weichgemacht werden. Bei deftigen Gerichten bietet sich hierzu Bier als Grundlage an, das mit einem Esslöffel Senf vermischt werden kann, um die Marinade sämiger zu machen. Da der Säuregehalt niedriger ist, eignet sich eine Bier-Marinade hauptsächlich für fetthaltiges Fleisch, das von Natur aus weicher ist. Rindfleisch sollte deshalb auf jeden Fall in einer Essigtunke gebeizt werden.
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